Länder-Infos Chile

 

Einreise

 

Es gibt einen Stempel in den Paß und eine Tourist-Card. Die Aufenthaltsdauer beträgt 90 Tage.

 

Ausreise


Man gibt die Tourist-Card ab und bekommt einen Ausreise-Stempel.

 

 

Kfz-Einfuhr

 

Man muß den Reisepaß und den deutschen Kfz-Schein vorlegen. Man bekommt ein Din-4A-Dokumten über die vorläufige Kfz-Einfuhr. Keine erkennbare Befristung.

 

Kfz-Ausfuhr

 

Man gibt das Dokument, das man bei der Einfuhr des Motorrades bekommen hat, einfach nur ab. Die prüfen noch nicht einmal, ob das Dokument zu dem Motorrad paßt.

Es ist nicht möglich, das Dokument für eine spätere Wiedereinreise nach Argentinien zu behalten (so wie zum Beispiel in Mexiko, Columbien oder Guatemala).

 

 

Besonderheiten bei der Einreise: Die Einfuhr von diversen (überwiegend frischen) Lebensmitteln ist verboten.

Einmal wurden wir sehr penibel durchsucht und einmal wurden unsere Gepäckrollen geröntgt. Die vier anderen Einreisen waren locker: obflächlichliche oder gar keine Durchsuchung.


 

Kfz-Versicherung

 

Unsere in Argentinien für die Mercusor-Staaten + Bolivien abgeschlossene Kfz-Versicherung galt auch in Chile.

 

 

Verkehr

 

Der Straßenverkehr ist in Chile (sowie Argentinien, Paraguay, Uruguay und Süd-Brasilien) recht gesittet – ähnlich wie in Südeuropa. Von Bolivien bis Kolumbien geht es anders zu.

 

Informationen über den Zustand von Pässen:


http://www.pasosfronterizos.gov.cl/

 

Fähren Feuerland:

 

http://www.tabsa.cl

Die Fähre bei Punta Delgada (Primera Angostura) braucht 15 Minuten und kostet 4.200 CLP (6 EUR) fürs Motorrad sammt Fahrer. Eigentlich muß man sich ein Ticket auf dem Schiff kaufen. Erfahrungsgemäß hat man gute Chancen ohne durchzukommen, wenn man wartet bis man ggf. nach dem Ticket gefragt wird. Oft geschieht dies nämlich nicht.

Der Preis für die Punta Arenas-Povenier-Fähre soll bei 25.000 CLP liegen (ohne Gewähr).

Die Internetseite schweigt dazu sich aus und eMail-Anfragen wurden nicht beantwortet.

 

Maut

 

Im Großraum Santiago und Valparaiso mußten wir auf Autobahnen Maut bezahlen. Das waren immer Beträge von 300 bis 700 CLP (0,45 bis 1 EUR).

Im Süden haben wir keine mautpflichtigen Straßen erlebt.

Im Norden vermute ich ähnliche Zustände wie in der Mitte (Santiago und Valparaiso). Ist aber wie gesagt nur eine Vermutung.

 

Wir sind zwei mal von der Polizei kontrolliert worden. Verlief sehr locker. Ich mußte nur den deutschen Kfz-Schein und den deutschen Führerschein vorzeigen.

 

 

Landkarten

 

Ein breites Angebot an Tankstellen gibt es unter anderem an fast jeder Tankstelle.

 

 

GPS

 

Wir haben die „Conosur 11“ benutzt: http://www.gps.com.ar/

 

Die Qualität der Karte würde ich mit „befriedingend“ einstufen.

In einer Regionen (Ovalle und 100 km Umkreis) war die Karte mager und hatte Routing-Probleme.

 

Ein Vorteil der Karte ist, daß sie auch Argentinien mit abdeckt. Da Argentinien und Chile geographisch stark „verwoben“ sind und man oft zwischen den Ländern hin- und her wechselt, sollte man auf alle Fälle eine GPS-Karte wählen (oder selber fusionieren), die beide Länder abdeckt.

Lediglich die POI-Datenbank ist für Chile im Gegensatz zu der für Argentinien ziemlich mager.

 

Die Karte deckt auch in wesentlich schlechter Qualität die Nachbarländer von Chile und Argentinien ab. Das ist aber nur eine Notlösung. U.a. gibt es überhautp keine Stadtpläne.

 

 

 

(Wild) Campen

 

Auch in Chile wird gerne gecampt. In den meisten Regionen gibt es viele Campingplätze.

Wir haben zwischen 1.000 und 10.000 CLP (1,45 und 15 EUR) für private Campingplätze gezahlt. Meistens kosteten sie um 6.000 CLP. In touristischen Gebieten wurden oft 12.000 bis 14.000 CLP gefordert. Solche Plätze haben wir aber immer boykottiert.

In der Hochsaison (Januar und Februar) sind die Preise auch für Campingplätze sehr viel höher als sonst.

 

Wild campen ist meistens möglich, wenn auch in manchen Regionen, vor allem an der Küste, ein bißchen schwierig.

 

 

Bei Einzeleintrittspreisen von 2.500 bis 4.000 CLP pro Person ist eine Jahreskarte für die chilenischen Nationalparks mit 10.000 CLP (16 EUR) pro Person eine Überlegung wert.

Torres del Paine ist als einziger NP nicht enthalten, dafür aber 32 Parque Naturales, 48 Reservas Nationales und 15 Monumentos Naturales.

 

Von einer Ausnahme abgesehen, haben wir fürs Campen in Nationalparks immer extra zum Eintritt gezahlt.


 

Sicherheit:


Chile ist super sicher. Ähnlich wie Europa.

 

 

WIFI

 

Im Gegensatz zu Argentinien, gibt es in Chile an Tankstellen fast nie Gratis-WIFI.

Lediglich zweimal hatten wir bei Terpel-Tankstellen Glück.

 

In wenigen Fällen hatten gab es freie städtische Netze, die an zentralen Punkten (Parque Central, etc.) zugänglich waren. Vereinzelt bin ich über die städtische Biblithek umsonst an kabellosen Internetzugang gekommen.

 

Campingplätze hatten sehr selten WIFI.

 

Hostels, vor allem in größeren Städten, haben vermutlich alle WIFI.

Mangels Erfahrungen kann ich da aber nichts Verbindliches zu sagen.

 

Es gab auch immer mal wieder in Cafes etc. WIFI.

 

 

Ersatzteile/Motorrad-Werkstätten

 

Reifen waren in Chile um fast die Hälfte billiger als in Argentinien. Beispiel siehe Länderinfos Argentinien.

 

Auch Ersatzteile dürften hier wesentlich billiger sein als im Nachbarland.

 

 

Tanken/Benzin

 

93 Oktan 850 bis 880 CLP = ungefähr 1,30 EUR

Die Preisunterschiede zu Benzin mit höheren Oktanzahlen sind gering:

95 Oktan (ca. 20 CLP mehr als 93er)

97 Oktan (ca. 45 CLP mehr als 93er)

 

Zum Vergleich: damaliger Preis für Super in Deutschland: 1,52 EUR.

 

 

Motorrad-Szene

 

In Chile gibt es viele Motorrad-Clubs und -Treffen.

 

Eine Übersicht über chilenische Motorrad-Treffen findet man auf dieser Internet-Seite:

http://www.motonet.cl/

 

 

Päckchen kann man nach unserer Erfahrung ganz gut nach Chile schicken lassen.

Normale Laufzeit ist laut DHL 6 bis 9 Tage. Man sollte eher von 2 Wochen ausgehen.

Unsere beiden ersten waren über die Weihnachtszeit 4 Wochen unterwegs.

Im Januar hat dann ein drittes Päckchen nur knapp 2 Wochen gebraucht.

Der entscheidende Punkt ist jedoch: die Päckchen wurden direkt zugestellt und blieben nicht im Zollamt hängen + es war keinerlei Einfuhrzoll zu entrichten.

Je nach Größe oder angegebenem Wert mag das anders sein.

 

Wir haben auch ein Päckchen mit der „Correo de Chile“ von Chile nach Deutschland geschickt. Dafür muß man eine Abender-Adresse aus Chile angeben können (notfalls erfinden).

Für knapp 3 kg haben wir 20.000 CLP (30 EUR) bezahlt.

Offizielle Laufzeit: 15 bis 30 Tage.

Tatsächliche Laufzeit: 7 Tage!


 

Kosten

 

12 kleine Brötchen 1 EUR.

Andere Lebensmittelpreise mit Argentinien vergleichbar.

1 Liter Rotwein 2 EUR (doppelt so teuer wie in Argentinien), auch Flaschen-Bier ist mit ca. 1,50 pro Liter deutlich teurer als in Argentinien.

 

Baltica ist das günstigeste Bier. Sixpacks gibt es für rund 2 EUR.

 

Bier gibt es in Einwegflaschen (desechable). Das kostet dann aber mehr als das gleiche Bier in Mehrwegflaschen (retornable)

Das Tückische mit letzteren: man bekommt das Pfand grundsätzlich nicht in Cash zurück. Wenn man Pfandflaschen zurück gibt, muß man lediglich für die neue Flasche kein Pfand zahlen.

 

Die preiswerteste Supermarktkette: „(Super Bodega) A Cuenta“

 

 

 

 

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Siehe: HELFT UNS

 

 

 

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