Länder-Infos Neuseeland

 

Einreise

 

Ein 3-Monats-Visum gibt es bei der Einreise.

Es wurde in unserem Fall ohne jegliche Fragen oder Nachweis eines Weiterflug-Tickets erteilt.

Letzteres wird manchmal von den Fluglinien in dem Land, von dem man aus nach NZ fliegt, verlangt, obwohl es eigentlich nicht zwingend erforderlich ist.

 

Kleidung (speziell die Stiefel) und Ausrüstung (vor allem das Zelt) werden von der MAF/Bio-Security u.U. genau unter die Lupe genommen.

 

Ausreise

 

Bei der Ausreise wird der Reisepass nicht gestempelt.

 

 

Kfz-Einfuhr

 

Für die vorübergehende Einfuhr des Motorrrades benötigt man ein Carnet des Passage.

Ein bißchen komplizierter aber scheinbar dennoch möglich ist auch die temporäre Einfuhr ohne Carnet, bei der man allerdings eine genauso hohe Kaution leisten muß, wie beim Carnet. Genaueres zum Verfahren weiß ich leider nicht.



Das Fahrzeug wird von der MAF/Bio-Security u.U. penibel auf Sauberkeit geprüft. Der Focus liegt dabei Insekten und Erde.

Manchmal wird sogar untern den Tank, Verkleidungsteile und die Schutzbleche geschaut.

Nicht selten erfolgt jedoch gar keine Kontrolle des Fahrzeuges.

 

Falls das Fahrzeug gemäß MAF-Urteil nicht sauber genug ist, kann es unterschiedliche Konsequenzen geben: wir haben sowohl von vor-Ort-das-Motorrad-waschen, als auch kostenfplichtiger Desinfektion (dreistelliger Dollar-Betrag) gehört. Angeblich kann das Motorrad auch für mehrere Wochen in Karantäne kommen oder die Einfuhr verweigert werden. Die beiden letztere Fälle halte ich persönlich für SEHR unwahrscheinlich. Die neuseeländische Bio-Security ist für mich ein typisches Beispiel der Traveller´s tales: die (wenigen) schlechten Geschichten werden mit Begeisterung (und vielleicht auch Übertreibung) von allen weitererzählt, wodurch sich ein zumindest statistisch stark verfälschtes Bild ergibt. Die meisten, die ich kenne, wurden gar nicht oder nur lasch kontrolliert.

 

Nachdem man MAF und Customs erledigt hat, kann man de facto losfahren.

Allerdings muß man nun theoretisch umgehend erstmal den neuseeländischen TÜV (= WOF = Warrenty of Fitness) und danach die VTNZ (Registrierung) machen.

Ersterer wird quasi „überall“ bei Werkstätten angeboten. Letztere kann man unter anderem beim AA (dem neuseeländischen „ADAC“ machen). Wurde aber auch an vielen anderen Stellen offeriert.

WOF soll angeblich rudimentär sein (vor allem Bremsen und Fahrwerk). Durchfallen kann man dennoch, wovon unsere Freunde Kati und Jens ein Lied singen können.

Laut Berichten von Motorrad-Reisenden kostet die WOF zwischen 29 und 45 NZD.

Die VINZ schlägt laut den gleichen Quellen mit 102,50 bis 149 NZD zu Buche.

Deutsche Motorrad-Reisende scheinen nahezu immer die WOF/VINZ brav zu machen, alle anderen wissen i.d.R. nicht mal, daß es sie gibt. So unsere Beobachtung.

Wir haben uns für die illegale ich-weiß-von-nichts-Variante entschieden.

 

Im Falle eines Unfalls könnte das Fehlen von WOF/'VINZ ein Problem sein.

 

Die VINZ ist übrigens KEINE Kfz-Haftpflicht-Versicherung, sondern bietet lediglich Personen-Krankenschutz unabhängig davon, wer den Unfall verursacht hat.

 

Laut Auskunft von Einheimischen werden gelegentlich von der Polizei systematisch Kontrollen durchgeführt, um Fahrzeuge ohne WoF und VINZ zu erwischen.

 

Kfz-Ausfuhr



Man legt die Papiere des Air- oder Sea-Freighters (Bill of Lading und „Details of ECI...“) beim Customs Office vor und bekommt das Carnet gestempelt. Das ist ruck zuck erledigt.

 

Im Gegensatz zu manchen anderen Ländern wurde nicht geprüft, ob für die Motorräder bzw. die Kennzeichen offene Bußgelder/Tickets vorlagen.



 

Informationen zur Motorrad-Verschiffung/-Verfliegung von und nach Neuseeland gibt es in unserer Rubrik Motorrad-Transport.

 

 

Kfz-Versicherung

 

Ein Kfz-Haftpflicht-Versicherung ist in Neuseeland nicht vorgeschrieben.

Viele Neuseeländer fahren ohne.

Im Falle eines Unfalls muß man damit rechnen, daß der Verursacher zwar vielleicht zur Zahlung veruteilt, aber de facto nie zahlen wird.

 

Falls man sich freiwillig versichern möchte:

www.nac.co.nz

Die bieten sowohl Haftpflicht (third liability) als auch Vollkasko an.

Email-Antworten kamen fix.

Angebot für 3 Monate Hafpflicht belief sich für unsere Motorräder auf 132,25 NZD.

 

Wir haben uns gegen eine Motorrad-Versicherung entschieden und auch die WoF und VTNZ ignoriert. Nebenbeibmerkt: Ohne WoF und VTNZ wird die Versicherung vemutlich im Schadensfall die Zahlung verweigern. Wie immer gilt: alleine durch die Zahlung der Versicherungsprämie kommt kein wirksamer Vertrag zustande.

 

 

Wir empfanden den Straßenverkehr in Neuseeland trotz Links-Verkehr als ziemlich entspannt – selbst in großen Städten.

Manche Einheimische und ein paar Motorrad-Reisende sahen das anders.

 

In zwei Monaten on the road in NZ haben wir ein einziges mal eine allgemeine Verkehrskontrolle gesehen, in der wir zudem nicht angehalten wurden.



 

Zwei Gesellschaften bieten mehrmals täglich Fähren zwischen der Nord- und der Südinsel an:

 

http://www.interislander.co.nz/

Drei Online-Tarife (für die beiden teureren gibt es Rabatt mit der AA-Card)

 

http://www.bluebridge.co.nz/

Niedrigere Online-Preise als Interislander und selbst in der billigsten Kategorie kann man bis 24 Stunden vor Abfahrt umbuchen.

Wir sind beide Male mit Bluebridge gefahren und waren zufrieden.



 

Landkarten

 

Auf der Neuseeland-Karte von Freytag & Berndt (1:750.000) sind so gut wie alle geteerten und viele wichtige ungeteerte Straßen drauf.

Viele Campingplätze und Sehenswürdigkeiten sind markiert. Das hilft bei der Routenplanung bzw. dem Auffinden von Orten aus dem Reiseführer.

 

Wer das Hinterland und die Schotterpisten so richtig ausreizen möchte, dem sei der „New Zealand Motorcycle Atlas“ (Hema Maps 1.50.000) empfohlen, auf dem jedes kleine Detail zu sehen ist. Das Teil ist unschlagbar und Gold wert!

Dank Spiralbindung kann man den Atlas leicht zerlegen und die einzelnen Blätter ins Kartenfach schieben.

Für Fahrten auf größeren Straßen ist der Atlas aufgrund des sehr detailierten Maßstabes allerdings nur bedingt geeignet, da man dann ständig die Blätter wechseln muß.

 

Beim AA gibte es flächendeckend sowie für viele Städte Detailkarten umsonst.

Siehe Rubrik zum Automobilclub.

Uns haben die Karten subjektiv nicht ganz so gut gefallen wie der Motorcycle Atlas, obwohl sie auch sehr detailiert sind.



 

Der neuseeländische Automobilclub AA bietet eine gratis Mitgliedschaft für ADAC Mitglieder.

Einfach in eine Filiale gehen und sich die AA-Karte holen.

Dort bekommt man außerdem die Smart-Fuel-Karte, mit der man bei BP-Tankstellen 6 Cent Rabatt pro Liter und bei Caltex 4 Cent Preisnachlaß bekommt. So haben wir bei jedem Tanken im Schnitt über einen Dollar gespart. Das hat sich ganz schön summiert.



 

GPS

 

Die ersten zwei Wochen sind wir mit der OSM-Karte gefahren.

http://garmin.openstreetmap.nl/ bzw. http://www.openstreetmap.de/

Gesammturteil: okay

Es fehlten gelegentlich Straßen und manchmal gab es Routingprobleme. Beides hielt sich in tolerierbaren Grenzen.

Die IPO-Datenbank war sehr bescheiden. Vor allem hinsichtlich Campingplätze und Tankstellen enttäuschte die OSM-Karte.

 

Wesentlich besser mein Urteil über diese Karte, die wir für die restlichen zwei Monate benutzt haben:

http://nzopengps.org/

Sehr gute Karte, deren POI-Datenbank zudem sehr umfangreich ist.

Unter anderem sind 95% der DOC-Campgrounds enthalten und 80% der öffentlichen Bibliotheken. Bei letzteren gibt es oftmals Infos zu Öffnungszeiten und Verfügbarkeit von Gratis-Wifi.

De luxe!

 

Die Pistenabdeckung bleibt nur geringfügig hinter dem Motorcycle Atlas zurück, ist aber alles in allem mindestens als „gut“ einzustufen.

 

Wie gesagt: Empfehlenswert!

 

 

 

(Wild) Campen

 

Nirgendwo sonst auf unseren Reisen haben wir erlebt, daß so flächendeckend das wild campen verboten ist. In sehr vielen Gemeinden verkünden Schilder, daß „Freedom Camping“ illegal sei. Oft ist es im ganzen District pauschal verboten, was dem Besucher unter Umständen nicht auf Anhieb klar wird.

Zuwiderhandlungen kosten 200 NZD (125 EUR). Ob vermeintliche Unwissenheit vor Strafe schützt, sei dahingestellt.

Hintergrund für diese drastischen Regelungen ist die unglaubliche Schwemme an Wohnmobilen und Camper-Vans, mit denen Neuseeland fertig werden muß. Da scheinbar einige dieser vierrädrig Reisenden nichts von Camping-Ettitkette wissen und die Landschaft zumüllen und -scheißen, wehren sich Kommunen und Privatbesitzer dagegen.

 

In den Districten, wo das Freedom-Camping pauschal verboten ist, gibt es manchmal Internetseiten oder Broschüren, wo einige Ausnahmen aufgelistet sind.

Beispielsweise die Seite für Southland, wo es sowohl eine tabellarische Übersicht als auch eine Karte mit den Spots gibt, wo man auch als Motorrad-Reisender mit Zelt „wild“ campen darf: www.southlanddc.govt.nz/freedom-camping

Für diese wie auch viele andere Spots, an denen das „wild campen“ auf den ersten Blick erlaubt ist gilt jedoch: darauf achten, ob es generell erlaubt ist oder nur für sogenannte „self contained vehicles“. Eigenes Klo, Abwassertank und Dusche (!) sind Pflicht für diese Fahrzeuge.

Vereinfacht gesagt: wenn es kein öffentliches Klo an der Stelle gibt, ist wild zelten höchstwahrscheinlich verboten.

 

Diese Verbote haben scheinbar in jüngster Zeit erheblich zugenommen und waren für uns persönlich ein fetter Minuspunkt für Neuseeland. Auch wenn wir verstehen, warum es nötig ist: für uns war es ein erheblicher Nachteil, daß wir nur sehr eingeschränkt wild/umsonst campen konnten.

 

Eine hilfreiche Sache sind die beiden Broschüren des Department of Conservation (DOC), die man bei den Touristeninformationen bekommen kann:

„Conservation Campsites – North Island“ und „Conservation Campsites – South Island“.

Das DOC betreibt landesweit ein große Anzahl von Campingplätzen in unterschiedlichen Kategorien, deren Preise i.d.R. weit unter denen der privaten Plätze liegen. Einige sind sogar gratis.

Die Broschüre enthält Beschreibungen von jedem Platz (inklusive Preis) sowie die GPS-Koordinaten (neuseeländisches Format).

Letztere braucht man eigentlich nicht, wenn man NZopenGPS (siehe Absatz zu GPS) nutzt, da dort fast alle DOC-Plätze enthalten sind.

I.d.R. kosten DOC-Campgrounds zwischen 6 und 9 NZD pro Person (4 bis 5,5 EUR).

Private Campingplätze findet man nur sehr selten zu ähnlichen Preisen. Teure Ketten, die 18 bis 20 NZD pro Person (11,50 bis 12,50 EUR) aufrufen, sind keine Seltenheit. Es gibt auch noch teurere. Deren Ausstattung ist zwar in der Regel besser als die der DOCs, aber WIFI scheint selbst dort i.d.R. nicht im Preis enthalten zu sein. Das kostet dann meistens nochmal fett obendrauf.

 

Wir selbst haben nur sehr selten private Campingplätze aufgesucht. I.d.R. haben wir abgedreht wenn wir die Preise hörten.

 

 

Sicherheit:

 

Die Nordinsel ist an touristischen Orten eher diebstahlsgefährdet als die Südinsel.

Es gibt auf der Nordinsel öfter Schilder, die vor Diebstählen und Einbrüchen warnen und Klo-“Nachrichten“, die von Auto-Aufbrüchen auf DOC-Campingplätzen berichten.

 

Wir wurden außerdem gewarnt, wild und ohne Erlaubnis auf Maori-Land zu zelten. Das kann im Einzelfall kräftig Ärger geben.

 

Generell ist Neuseeland so sicher wie Westeuropa. Vielleicht sogar ein bißchen sicherer. Nicht ohne Grund schließen viele Neuseeländer ihre Häuser nie ab.



 

WIFI

 

Nahezu jedes Stadt und jedes Städtchen hat eine öffentliche Bibliothek. Ca. 90% davon haben gratis WIFI.

Die Performance ist nicht berauschend aber okay.

Allerdings funktioniert der Mailversandt via POP durch Thunderbird und vermutlich auch andere Programme wie Outlook etc. nicht.

Man kann allerdings mit Thunderbird etc. Mail runterladen.

Online-Email-Dienste wie GMX funktionieren ebenfalls.

Da alle Bibliotheken die gleiche Software/den gleichen Provider benutzen, kann man pauschal sagen: man braucht nie ein Password. Allerdings scheinen alle Bibliotheken das WIFI außerhalb ihrer Öffnungszeiten abzustellen.

 

Eine weitere Möglichkeit gratis an WIFI zu kommen, ist McDonalds, das auf der Südinsel allerdings nur selten zu finden ist. Auch hier ist kein Password nötig.

Die Performance ist allerdings deutlich schwächer als bei den öffentlichen Bibliotheken und es funktioniert weder das Downloaden noch das Verschicken von Mails via Thunderbird etc.

 

In der Innenstadt von Auckland, Wellington und Christchurch gab es Bereiche mit öffentlichem Gratis-Wifi.

 

 

Auf teureren Campingplätzen und in Internet-Cafes etc. konnte man für 5 bis 6 NZD (ca. 3,50 bis 4 EUR) pro Stunde WIFI-Zugang bekommen.

 

Internet ist in Neuseeland generell ziemlich teuer und i.d.R. sind die Verträge daten-volumenbegrenzt. Daher die schlechte Zugänglichkeit an öffentlichen Orten.

 

In dem Zusammenhang Vorsicht vor angeblichen Gratis-Angeboten in Cafes und dergleichen. Die sind manchmal vom Datenvolumen so knapp begrenzt, daß man nach 5 Minuten am Ende ist.



 

Ersatzteile/Motorrad-Werkstätten

 

Ersatzteil-Verfügbarkeit ist in Neuseeland allgemein gut und höchstens durch die bescheiden Größe des Motorrad-Marktes beschränkt.

Selbst in einem 100-Seelen-Dorf auf der sehr dünn besiedelten Westküste der Südinsel konnte die einzige Autowerkstatt weit und breit mir problemlos über Nacht eine passende Batterie aus Christchurch kommen lassen.

 

Preise für Honda-Ersatzteile waren ungefähr wie in Deutschland.

Reifenpreise waren etwas höher als bei uns.

 

Ein großer unabhängiger Motorrad-Teile Laden in Auckland ist Cycle Treads:

72 Barry´s Point Rd,

S 36° 47.685 E174°45.919

Trotz vollem Laden hatten sie für unsere Motorräder rein gar nichts auf Lager. Nicht mal den 08/15-Honda-Ölfilter oder eine Batterie.

Die verkaufen auch gebrauchte Reifen. In unserern Größen aber zu unverschämten Preisen.

 

In unmittelbarer Nähe zu Cycle Treads finden sich diverse Motorrad-Marken-Händler (u.a. Honda).


Motorrad-Szene

 

Wer online mit der lokalen Szene für den gibt es nichts besseres als das Kiwi-Biker-Forum.

http://www.kiwibiker.co.nz/forums/

Wir haben in kürzester Zeit mehr Einladungen bekommen, als wir abfahren konnten, zumal dazu noch viele andere aus anderen Quellen kamen. In noch keinem anderen Land wurden wir so oft von Motorrad-Fahrern eingeladen – sei es online oder „auf der Straße“.

 

In Neuseeland sind die "normalen" Motorrad-Clubs i.d.R. ohne Color (Rückenaufnäher) unterwegs und es scheint keine oder kaum Vermischung mit der 1%-Szene zu geben, die hier "Bikies" genannt werden. Zumindest haben wir auf allen Motorradtreffen auf denen wir wahren kein einziges mal jemanden mit Color erspäht.

 

Wen das Thema 1%er in NZ interessiert, der bekommt hier einen Einstieg:

http://en.wikipedia.org/wiki/Gangs_in_New_Zealand

 

Motorrad-Treffen (=Rallys) kosten i.d.R. 30 bis 35 NZD pro Person (billiger bei Vorausbuchung).

Es scheint keine brauchbare Termin-Übersicht für Rallies in NZ zu geben. Ein paar erscheinen bei Kiwi-Biker.

 

Einzelne Rallys:

  • Cold Duck Rally, Waipawa (Nordinsel): zweites Mai-Wochenende; groß/populär; www.coldduckrally.com
  • "of the rail"-Rally, Middlemarch (Südinsel/Otago): letztes März oder erstes April-Wochenende; keine Internet-Seite
  • Beaumont Valley Rally (Süpdinsel/Otago): drittes April-Wochenend; keine Internet-Seite
  • Into the Sun, Morrinsville (Nordinsel); zweites März-Wochenende;
  • Burt Monroe Challange (Rally + diverse Arten von Motorrad-Rennen); Mitte November; http://www.burtmunrochallenge.com/
  • Cold Kiwi: Ruahepu ( Nordinsel); erstes September-Wochenende; groß/populär!; http://www.coldkiwi.co.nz/
  • Brass Monkey Rally (irgendwo mitten in Otago); erstes Wochenende Juni, Quasi das Elefanten-Treffen von NZ; www.brassmonkeyrally.org.nz

 

 

Tanken/Benzin

 

91 Oktan bleifrei kostet im Schnitt 1,35 EUR, in seltenen Fällen war es in entlegenen Regionen 15% teurer (→ 1,50 EUR).

Zum Vergleich: damaliger Preis für Super in Deutchland: 1,64 EUR.

Manchmal gibt es auch 95er, das ca. 8 Cent mehr kostet als das 91er.

 

Siehe auch Smart-Fuel Karte im Absatz Automobilclub.

 

Manchmal bekommt man auch in Supermärkten Gutscheine für einmalige Ermäßigungen für bestimmte Tankstellen-Ketten.

 

Das Tankstellennetz ist grundsätzlich dicht – selbst auf der dünner besiedelten Südinsel.

Lediglich wenn man dauerhaft auf Schotterpisten unterwegs ist, muß man in bißchen planen in Sachen Tanken. Das sind aber sehr seltene Ausnahmen – wenn man denn überhaupt jemals in eine solche Situation kommt.



 

Kosten

 

Lebensmittel kamen uns im Schnitt ähnlich teuer wie in Deutschland vor. Manche Sachen sind billiger als daheim. Milchprodukte und Brot kosten dafür deutlich mehr.

Alkohol ist ziemlich teuer: Eine 0,7-Liter-Flasche Wein bekommt man i.d.R. ab 8 NZD (5 EUR).

Angebots-Preise für Bier: 10 NZD (6,50 EUR) für einen Sixpack und 15 NZD (9 EUR) für einen 12er.

Reguläre Preise sind deutlich höher. Und in abgelegenen Gegenden kommen einem gelegentlich die Tränen: ich hab schon 12er-Kartons für 50 NZD gesehen.

 

Sehr erfreulich: Naturschutzgebiete und Natur-Sehenswürdigkeiten sind grundsätzlich umsonst, außer sie sind in Privatbesitz, was sehr selten vorkommt.

 

Zu Restaurants und Hotels können wir mangels Erfahrung nichts sagen.



 

Päckchen

 

Wir haben uns ein Päckchen nach NZ schicken lassen. Laufzeit ca. 2,5 Wochen.

Die Zustellung durch die neuseeländische Post war ein Drama, was aber an unserem speziellen Fall gelegen haben könnte.

Grundsätzlich ist das Päckchen zollfrei an die Zieladresse geliefert worden und mußte nicht im Zoll abgeholt werden.



 

 

 

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Siehe: HELFT UNS

 

 

 

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