Länder-Infos Honduras

 

Einreise

 

Die persönliche Einreise war einfach: Man zahlt 3 USD und es gibt einen Stempel in den Reisepaß.

 

Ausreise

 

Auch die persönliche Ausreise war keine Hexerei: ein Ausreisestempel in den Reisepaß. Fertig.

 

 

Kfz-Einfuhr

 

Die Einfuhrprozedur fürs Motorrad ist die aufwendigste in ganz Mittelamerika. Ein Prozeß, der seines Gleichen in Sachen Schwachsinn sucht. Nach jedem neuen Prozeß-Abschnitt, in dem ein Dokument bearbeitet wurde, geht es wieder zum Copy-Shop. Insgesamt fünf oder sechs mal!

Und zwischendurch heißt es immer wieder „anstellen und warten“.

500 + 135 Lempira sind am Bankschalter einzuzahlen. Dafür muß man sich erstmal bei einem Geldwechsler die Lempira besorgen. Handeln lohnt wie immer. Die Quoten, die man erstmal bekommt, sind ein Witz. Wir haben 42 USD bezahlt.

Am Ende bekommt man einen fetten Stempel in den Paß und ein DinA4-Permit ausgehändigt.

 

Bei der Station zur Fahrzeug-Besprühung wurden wir einfach durchgewunken, weil sie gerade genug zu tun hatten.

 

Kfz-Ausfuhr

 

Man gibt das DinA-Permit ab und bekommt einen Stempel neben den Einfuhrstempel in den Paß.

Keine Gebühren.

 

 

Bullenkontrollen

 

Honduras ist berüchtigt für seine korrupten Bullen, die jeden Vorwand nutzen, um Durchreisende abzukassieren: fehlende Reflektoraufkleber an den Koffern, kein Feuerlöscher oder was auch immer. Meine These ist: es ist vollkommen egal, ob man was falsch gemacht hat. Die Schweine versuchen es auf alle Fälle. Ergo haben wir uns den Firlefanz mit den Aufklebern geschenkt und sind wie immer verkehrsregel-frei gefahren.

Die ersten fünf Polizei-Kontroll-Posten haben wir geschafft, ohne angehalten zu werden. Ob es was geholfen hat, daß wir wenn möglich im Sichtschatten von Trucks und Mini-Bussen gefahren sind, kann man nicht sicher sagen.

Beim sechsten Kontroll-Punkt waren wir dann jedenfalls fällig.

Die Kontrolle verlief allerdings überhaupt nicht dem Klischee entsprechend, sondern sehr freundlich, inklusive Händeschütteln und nettem „woher/wohin“.

Ähnliches hatte ich schon von anderen gehört.

Was nicht heißt, daß dieses Land nicht voller korrupter Bullen ist. Man kann halt einfach Glück haben und die 125 km, die man mindestens durch das Land fahren muß, schaffen, ohne an einen der Dreckskerle zu kommen.

 

 

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