Länder-Infos El Salvador

 

Einreise

 

Einreise war sehr einfach. Kurzes Interview, Daten werden im Computer erfaßt, es gibt keinen Stempel in den Reiepaß.

Keine Gebühren.

 

Ausreise

 

Auch hier wieder: Erfassung der Daten im Computer. Keinen Stempel in den Paß.

 

 

Kfz-Einfuhr

 

Man benötigt Kopien vom Reisepaß (inklusive CA4-Visum-Stempel), Kfz-Schein, Führerschein und dem Kfz-Ausfuhr-Dokument aus Guatemala.

Diverse Angaben zum Motorrad werden erfragt, die Fahrgestellnummer (VIN) wird am Krad überprüft und das Gepäck oberflächlich durchsucht.

Man bekommt ein Dokument bzgl. der vorübergehenden Motorrad-Einfuhr.

Die Dauer ist auf 60 Tage begrenzt.

Keine Gebühren!

 

Kfz-Ausfuhr

 

Schon mehrere Kilometer vor der Grenze mußten wir unser Permit abgeben, nachdem wir es kopiert hatten. Die Kopie wurde dann gestempelt und wir mußten eine Kopie der gestempelten Kopie machen. Letztere wird dann bei der eigentlichen Ausreise abgegeben.

Keine Gebühren.

 

 

Kfz-Versicherung

 

Der Abschluß einer Kfz-Versicherung ist in El Salvador NICHT Pflicht.

 

 

Verkehr

 

Wir haben den südlichen Grenzübergang bei Pedro de Alvarado/La Hachadura genommen.

Direkt hinterm Zoll knöpften uns kommunale Beamte 5 USD Straßenbenutzungsgebühr ab.

War zwar ärgerlich aber amtlich: es gab ein fettes Schild, der Typ hatte ein passend beschriftetes Polo-Hemd an und wir bekamen eine offizielle Quittung.

 

Anzahl Bullenkrontrollen und Strafmandate in El Salvador: null!

 

Es gab vergleichsweise wenige Bodenschweller (Topes), dafür umso mehr Gullis ohne Deckel, die wirklich lebensgefährlich waren!

 

 

(Wild) Campen

 

Wild campen wäre möglich gewesen, war uns aber grundsätzlich in El Salvador zu gefährlich.

Möglichkeiten zum offiziell campen gab es einige sehr wenige.

 

 

Sicherheit:

 

Die Heimat der Mara Salvatrucha IST GEFÄHRLICH!

Als wir gerade ins Land kamen verkündete eine Tageszeitung einen Schnitt von 10 Mordopfern pro Tag für das laufende Jahr.

Indirektes Indiz für die Gefährlichkeit sind auch hier die Sicherungsmaßnahmen der Einheimischen, die noch drastischer und umfänglicher ausfallen als in Guatemala.

Nach Einbruch der Dunkelheit waren die Straßen menschenleer.

 

Straßen-ATMs meide ich überall und würde in einem Land wie El Salvador niemals freiwillig Geld an einem offenen Geldautomaten ziehen, wo mir zig Leute bei zuschauen können. Leider sind in El Salvador ALLE Geldautomaten in der Außenwand von Banken.

 

 

WIFI

 

In den Hostels gab es überall WIFI. In einem Hotel hatten wir keins.

Auf nur vier Übernachten bezogen ist das natürlich keine repräsentative Aussage.

 

 

Kosten

 

Lebensmittel und Alk kosteten ziemlich exakt so viel wie in Guatemala. Ersteres damit weit weniger als in Deutschland.

Benzin schlug mit 80 EUR-Cent zu Buche. (zum Vergleich damaliger Preis für 1 Liter Super in Deutschland: 1,51 EUR)

Unterkünfte waren in El Salvador überraschend teuer im Vergleich zu Guatemala: wir haben bei vier Übernachtungen immer zwischen 20 und 22 USD (15 bis 16 EUR) bezahlt.

Zumindest in Santa Ana gab es dafür mit dem Casa Verde allerdings auch das beste Hostel, in dem wir je waren!

An der Küste wurden gar mindestens 40 USD aufgerufen, was definitiv außerhalb unseres Budgets lag!

 

 

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Falls Du Dich revanchieren möchtest, würden wir uns freuen!

Siehe: HELFT UNS

 

 

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