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Der Wild Atlantik Way entlang Irlands rauher Atlantikküste ist eine der herausragendsten Küstenrouten Europas. Auf 2.600 km bietet er neben landschaftliche Highlights en masse auch reichlich anderweitig Spannendes: Schiffswracks, um die man am Strand herum fahren kann, Frauen-Séparées in skurielen Kramladen-Kneipen, den letzten Ankerplatz der Titanik, monströse Irrenanstalten und manches mehr.

Unseren ausführlichen Tour-Bericht gibt hier- natürlich wieder inklusive Download der GPS-Punkte und Route:

Wild Atlantik Way

Sláinte & viel Spaß beim Lesen wünschen die Krad-Vagabunden

Luxemburg auf seine Rolle als internationalen Bankplatz zu reduzieren, täte dem kleine Land Unrecht. Denn der Norden ist ein wahres Motorradparadies: Burgen en masse, labyrinthartige Felsschluchten, gewundene Flüsschen, Wälder, Weiden und Kurven, Kurven und noch mehr Kurven!

Einen ausführlichen Tourbericht, viele Bilder und die GPS-Daten als Download gibt´s hier:

mit dem Krad-Vagabunden durch die Luxemburger Ardennen

Vier Wochen sind wir jetzt “on the road“.
Überwiegend haben wir wild gezeltet und dabei überdurchschnittlich oft romantische Spots erwischt. Alle zwei, drei Tage gönnen wir uns einen Campingplatz für WiFi und Dusche. Der heutige ist unser bisheriger Favorit in Sachen Ausblick:

Camping Los Cantiles, Valdés, Asturien, 43.549076, -6.524269
Das Leben ohne festen Wohnsitz meint es gut mit uns!

 

Galizien, Ende Oktober

Auf unserem Weg durch Frankreich Richtung Iberische Halbinsel haben wir nur einen einzigen Sightseeing Stop im weitesten Sinne eingelegt:

Das "Märtyrer-Dorf" Oradour sur Glane

Ein ganz spezieller Ort mit viel Ausstrahlung! Hier verübte die Waffen-SS im zweiten Weltkrieg ein Massaker an der Bevölkerung des Ortes. Kinder, Erwachsene und Greise wurden als wahnwitzig unverhältnismäßige Vergeltung für die Entführung eines SS-Offiziers abgeschlachtet und der Ort verwüstet. Wer die Ruinen durchstreift und die rostigen Autos, Nähmaschienen und anderen eisernen Gebrauchsgegenstände betrachtet, bekommt eine vage Ahnung davon. Einer der sehenswertesten und bewegensten Orte, die ich in den letzten Jahren besucht habe.
Die Besichtigung des zerstörte Dorf kostet keinen Eintritt. Eingang zum Dorf über einen Tunnel bei der Kasse des Museums.

N45° 55.770' E1° 02.292'

OHNE FESTEN WOHNSITZ - dieses Leben lieben wir!

Die nächsten 13 Monate sind wir wieder "on the road": Im Winterhalbjahr auf der Iberischen Halbinsel und in Marokko und direkt im Anschluß im Sommerhalbjahr im Kaukasus.

Warum ich Regen WIRKLICH hasse...
Klar, niemand fährt und zeltet gerne bei miesem Wetter und so richtig nass zu sein, ist unbestritten kein Vergnügen, aber warum ich den Regen wirklich hasse: er macht den schönen Effekt des Niemals-Putzens zunichte und verwandelt die MATTschwarze Lackierung in eine GLÄNZENDE!
Dafür hasse ich den Regen wirklich!

Adieu Westcenter!
Nie wieder auf Augenhöhe mit Zugvögeln und Fesselballons arbeiten.
Ich werde die grandiose Aussicht, die wir aus dem 17ten Stock hatten, echt vermissen.
Die nächsten 13 Monate werden wir überwiegend "Parterre" wohnen = im Zelt. In wenigen Tagen geht´s "on the road".

Examen mit Bravour geschafft!

 

Simon ist amtlich examinierte Altenpflegerin! Yippieyeah!
Jetzt kann´s losgehen.

Nur noch "packen" und dann geht´s ab "on the road" für ein Jahr. Naja, ganz so einfach ist es nicht, aber in zwei Wochen sollten der 4-Standorte-Umzu und der Orga-Marathon geschaft sein - so der Plan.

 

Ab Mitte September sind wir dann wieder richtige Krad-VAGABUNDEN - ohne festen Wohnsitz mit nichts als zwei Krädern und einem Zelt!

 

 

Albanien-Solo-Tour

Ausnahmesweise war ich im Juni/Juli mal ohne Simon auf Tour, da die im Prüfungsstreß fürs Examen als Altenpflegerin ist.

Unter anderem hab ich mich im untouristischen Teil Albaniens rumgetrieben: Minen in den Bergen erkundet, Ölfelder mit unglaublichen Umweltverschmutzungen durchstreift, Müll en masse im ganzen Land gesehen, Bauruinen nicht minder, Luftverschmutzung durch marode Autos und Fabriken und vieles mehr - all das finde ich genauso abenteuerlich und spannend wie eine tolle Motorradstrecke, von denen Albanien einige hat, auch wenn es mir für die Menschen hier leid tut, denn sie müssen mit diesen widrigen Umständen leben.
Da fühlte sich der gestrige Abend auf diesem noblem Campingplatz dann schräg bis pervers für mich an. Zum Mehrfachen des landesüblichen Camping-Preises wird den Urlaubern dort ein abgeschlossener Heile-Welt-Mikrokosmos präsentiert, der, wie ich zugeben muß, eine Aussicht hat, die auch mir mehr als einen Seufzer entlocken konnte. Nur mit dem Albanien, das ich kenne, hat der wenig zu tun.

 
Länderinfos zu Albanien (Formalitäten, GPS, Preise, Camping, etc.) gibt´s hier:

Lust auf eine Schatzsuche?

Wir haben mal wieder was versteckt – diesmal in Albanien.

Mehr dazu hier: Albanien-Schatzsuche

Neulich beim Wild Zelten südlich der Alpen: Ein kurzer filmischer Gruß aus unserer Reihe "Drinking around the world" - für alle, die wie wir fremde Kulturen und Länder gerne auch über lokale Alkoholika entdecken.

Mission erfüllt: RSM = Republik San Marino erfahren!

 

Es sollte eigentlich nur eine entspannte "Blitztour" in den Zwergstaat werden. Die beiden Alpenüberquerungen waren dann leider übel verregnet und so mancher Pass, der die Woche vor unserer Reise im Sonnenschein geglänzt hatte, war wieder frisch verschneit und zwang uns zu immer neuen Routenänderungen.
Eine nagelneue Isomatte eines Markenherstelelrs sorgte dann noch mächtig für Verdruß: deren Verklebung platze direkt zu Anfang, so daß sich eine fette Luftblase bildete und der Rest der Matte platt war. Das Teil war damit reif für die Tonne und ich hab vier harte Nächte verbracht, bei denen ich mir eingestehen mußte, daß die jungen, harten Jahre vorbei sind.
Endergebnis und Siegerehrung: Rücken mal wieder total im Arsch und ich war nur noch mit hochdosiertem Schmerzmittel in der Lage, auf´m Krad zu sitzen und mich zu bewegen. An Zelten war nicht mehr zu denken, so daß wir ab da an in Hotels im Bett schlafen mußten.
Das entpuppte sich zu dieser Jahrezeit als überraschend preiswert dank entsprechender Apps und Online-Angebote. In Rimini lieferten sich die Hotels z.B. heftige Online-Preisschlachten. Da bekam man ein ordentliches DZ mit Frühstück und Welcome-Drink aufs Haus für unter 18 EUR, wohingegen ein Campingplatz in Nord-Italien schnell mal mit 30 bis 35 EUR zu Buche schlagen kann.

In diesem Sinne: nie aufgeben - in jedem Scheißhaufen kann ein Klümpchen Gold versteckt sein!
Dem Isomattenhersteller werde ich trotzdem ein böses Briefchen zur Rücksendung seines Schrottteils schreiben.

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